Blühwiesenmahd beim Hotel Gasthaus Hubertus/Wiesehahn in Melle/Westerhausen. ☺️
Diese Wiese wurde 2017 angelegt und seitdem kontinuierlich gepflegt.
Es ist herrlich! Schmetterlinge der Bläulingsfamile tummeln sich hier. Heute etwa 50 Exemplare des „Kleinen Feuerfalters“ (ich glaube, dass er das ist) entdeckt.
Hab ich in dieser Anzahl selten auf Wiesen entdeckt (hier ist es eine 600 m² Fläche).
Sogar das Seifenkraut blüht hier par Excellence. Und Hornkleee, in einer großen Gesellschaft. Sogar die kleine Braunelle ist hier zu finden (!!).

Gesunde und mittlerweile natürlich gewachsene Strukturen der Artenvielfalt, die viele Folgenutzer (Vögel, Igel & Co.) anziehen.
In der Dämmerung schwirren hier Fledermäuse aus dem Wald entlang, die sich ihre Mahlzeit besorgen.
Es schmerzt zwar, solche Wiesen im Sommer mähen zu müssen, jedoch herrscht in 50 Meter Entfernung eine Blühwiese mit der gleichen Flora vor.
Die Fauna wird dorthin abwandern (hier wurde ein Mosaik unterschiedlicher Wildblumenwiesen angelegt).
Und ohne Mahd, Austrockung des Mahdgutes und Abtragung reduziert sich die Vielfalt.
Das Zeug wird also in den nächsten Tagen kontinuierlich entfernt.

Ende August/Anfang September wird auf Streifen eine neue Einsaat (Regiosaatgut) vorgenommen, damit auch in 2024 wieder ein gedeckter Tisch für unsere Freunde aus der Insektenwelt vorhanden ist.
Offen gesagt: Es ist einfach und nicht besonders schwierig, etwas für die Biologische Vielfalt zu tun. Ein bisschen schweisstreibend, aber das ist halt so.
Und solche Biotope werden dringend benötigt, um die Folgeschäden der Klimaerwärmung zu mildern.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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