november, 2021

13nov10:0014:0013.11. Hilter/Hankenberge. Aktivstallbesichtigung und Baumpflanzaktion für etwa 100 PersonenSamstag, 13.11.21, ab 10.00 Uhr. Eppendorfer Weg 2, 49176 Hilter-Hankenberge. Aktivstallbesichtigung und Baumpflanzaktion für etwa 100 Personen. 1 Hektar Fläche wird artenreich aufgeforstet. Anschließend leckeres Essen...sowohl vegan als auch mit Fleisch. Mitmachmöglichkeit für ca. 100 Personen. Bitte auf dieser Seite anmelden...

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Samstag, 13.11.2021, ab 10.00 Uhr, Eppendorfer Weg 2, 49176 Hilter-Hankenberge
 
Aktivstallbesichtigung und Baumpflanzaktion für etwa 100 Personen und , auch für Familien mit Kindern geeignet!
Die Klimaerwärmung kann sich warm anziehen! ☃️☃️☃️🌲🌳🌲🌳🌴🌱🌵🌵🌵
 
Und: Befinden wir uns am Vorabend großer positiver Veränderungen?
Vielen Dank an Gabriele Mörixmann und den „Aktivstall für Schweine“ (https://aktivstall-fuer-schweine.de/) 🙂
 
Bei der Pflanzaktion wird ein Hektar Land aufgeforstet. Unter Beratung eines lokalen Försters wurden 15 Baumarten ausgewählt, um Monokulturen vorzubeugen. Zudem werden etliche Arten gepflanzt, die als Hitzeresistent gelten.Gemeinsam Bäume pflanzen macht Spaß!
 
Für alle Personen wird es eine tolle Verpflegung geben. Alle HelferInnen haben die freie Wahl, ob sie sich für fleischliche Ernährung (Aktivstallprodukte) + BIO-Produkte entscheiden wollen oder eine vegane und BIO-Ernährung bevorzugen. Alle Drinks (Säfte, Tee, Limonade, Bier etc.) sind gleichfalls BIO. Die Produkte werden über „Georgs Bioladen“ in Melle erworben.
 
Ein Teil der Verpflegung wird aus Projektmitteln bezuschusst. Dennoch wird bei allen Teilnehmern um eine (freiwillige) Spende in Höhe von 4,20 Euro (420 Cent) gebeten. 420 ppm beträgt aktuell die Menge CO2 in der Erdatmosphäre. Über große Teile der vorindustriellen Epoche bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts lag dieser Wert noch im Bereich von 280 ppm. Zudem: Die Nahrungsmittel sind hochwertig, qualitativ auf Champions-League-Niveau.
 
Dafür ist auch ein entsprechender Preis für die Landwirtschaft angemessen. Da müssen wir hin: Faire und angemessene Preise für ökologisch hochwertvolle Lebensmittel an die Landwirtschaft zahlen.
 
Und ja: Es darf und MUSS auch gerne preislich etwas höher liegen. Zum Wohle von Artenvielfalt und Landwirtschaft gleichermaßen :-).
 
—————-
Einmal Zeit für ein kurzes Zwischenfazit. Die Zusammenarbeit mit vielen Personen aus der Landwirtschaft in Bereichen des Natur- und Klimaschutzes ist mittlerweile Ausdruck eines neuen hochgradig beeindruckenden Geistes.
Total positiv! Erst letzte Woche hat ein weiterer Landwirt aus Melle 2000 m² für eine Streuobstwiese innerhalb des 500 AKA-Projektes zur Verfügung gestellt. Auch das Projekt „Landwirte + Naturschützer + Gesellschaft“ in Georgsmarienhütte + Umgebung läuft prima:
 
In den Projekten „Speierlinge pflanzen“, Blumiger LKOS + 500 AKA haben wir mittlerweile so dermaßen viele gute Erfahrungen gemacht. Und viele Landwirte handeln selbstverständlich auch unabhängig von den genannten Projekten, leisten in anderen Projekten wertvolle Beiträge für die Artenvielfalt und den Klimaschutz oder werden „im Verborgenen“ aktiv (und reden nicht viel drüber).
 
Ja, und gestern wurden die ersten Ergebnisse der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ veröffentlicht. Heiß erwartet von vielen Natur- und Klimaschützern, Landwirten etc.:
 
 
Es wird deutlich. Wir befinden uns am Vorabend (oder sogar schon mitten drin) großer gesellschaftlicher Umwandlungen. Positiv! Positiv auch: Das Gemeinschaftsgefühl zwischen vielen Landwirten und Naturschützern.
 
In der Zukunftskommission haben z.B. Bauernverband und Naturschutzgruppen konstruktiv zusammengearbeitet. Trotz zuweilen positiver Ausnahmen: Etwa 4 Jahrzehnte standen sich beide „Parteien“ zuweilen unversöhnlich gegenüber. Mürrisch auf einen Fehltritt „des Anderen“ wartend. Das ist weitgehend vorbei!
 
Gut so! Natürlich wird es auch in Zukunft noch Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten geben, aber die allgemeine Situation des Planeten „schweisst zusammen“. Jetzt müssen wir „nur noch“ die Gesellschaft auf dem Weg zu den Transformationen mitnehmen.
 
Wenn ich mir jedoch das (jämmerliche) Krakehle ob einer Spritpreiserhöhung (16 Cent = ca. 11 Euro im Monat bei 1000 Kilometern) so anschaue, dann ist das noch ein kleiner Weg :-/
 
Der Vorsitzende der Zukunftskommission Landwirtschaft äusserte gestern völlig richtig: „Die Franzosen geben doppelt so viel wie die Deutschen fürs Essen aus und halb so viel für Autos.“
Da geht der Weg hin! Wir müssen bereit sein, mehr für Nahrungsmittel auszugeben und andere Bereiche reduzieren. Wie sonst sollen wir die Lebensbedingungen auf diesem Planeten (Artenschutz-, Klimaschutz) finanzieren?
 

Anmeldung

Teilnahme kostenlos €0

Wie viele Personen -1 +

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94 Plätze frei

Time

(Samstag) 10:00 - 14:00

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