Biotoppflege am Abend und hohes Medieninteresse am 500 AKA-Projekt 😊
Zudem: Weiteres Feuchtbiotop ausgetrocknet 😞💥

Zum 500 AKA-Projekt gehört auch viel viel Pflege der Biotope. Z.B. heute Abend an der Eisenbahnstrasse in Westerhausen.
Jede Menge Killeralgen aus dem Wasser geholt, die ansonsten einfach zu viel Sauerstoff entnehmen würden.
Ein Teil des Biotopes dort ist völlig ausgetrocknet, es gibt aber noch Stellen, an denen das Wasser etwa 10 cm tief ist.
Frösche (einen kleinen Froggy Frog sieht man etwas verschwommen (Vorsicht Wortwitz!) auf dem Foto), Schnecken, Wasserkäfer, Libellen tummeln sich dort. Wunderbar 🙂
Und vermutlich einige Reiherspuren gesichtet.

Die dort angelegten Blühstreifen und Blühweisen haben sich unterschiedlich entwickelt. Der Blühstreifen ist ein Rohrkrepierer. Die Blühwiesen sind – angesichts der geringen
Niederschläge, ganz ok. Die Baumpflanzungen sind in Ordnung, allerdings sind auch etwa 60-70 Setzlinge in der Sonne „verbrannt“.
Von den 50 Obstbäumen haben es 40 gesichert geschafft. 6 kämpfen noch, kommen aber nächstes Jahr vermutlich wieder. 4 sind tot und werden ausgetauscht.
Von 5 Nisthilfen waren 3 besetzt.

Ein weiteres Feuchtbiotop (Am Wulberg) ist komplett trocken gefallen. Somit sind 2 der geschaffenen Wasserbiotope aktuell völlig ausgetrocknet. 😔

Wir sind mit dem Wässern von Bäumen und Biotopen schlichtweg nicht nachgekommen, die Klimaerwärmung ist schon jetzt zu mächtig. Schlichtweg nicht schaffbar.😶‍🌫️🥵

Allerdings: In den nächsten Jahren werden Sträucher und Bäume eine entsprechende Höhe erreicht haben, um durch ihre Verschattung die Wasserverdunstung zu minimieren.
Ausserdem arbeiten wir gerade intensiv an einer ziemlich trickreichen Wasserzufuhr (mehr dazu in einigen Wochen). Hoffentlich reicht das. Und wenn nicht?😥

Das Medieninteresse am 500 AKA-Projekt ist aktuell sehr hoch, uns freut das. 🙂
Nach der TAZ https://taz.de/Panter-Preis-Nominierte-II/!5875690/
hat sich vor einigen Tagen auch ein Journalist des Deutschlandfunkes gemeldet. Mit etwas Glück gibt es dort einen Radiobeitrag.

Und das „alverde-Magazin“ des dm-drogerie-Marktes hat angefragt, ob eine kleine Projektvorstellung möglich sei.
https://www.dm.de/unternehmen/alverde-magazin

Monatlich gehen etwa 1.4 Millionen Exemplare weg.

Einerseits ist das der absolute Hammer und eine echte Wertschätzung der geleisteten Arbeit der vielen Menschen, die sich bereits beteiligt haben.
Andererseits soll man den Scheinwerfer auch nicht heller drehen, als es angemessen wäre…
Denn: Bei tief stehender Sonne werfen selbst wir Zwerge lange Schatten…

Offen gesagt: In der Bundesreoublik gibt es (grob geschätzt) etwa 400-600 aktiv pflanzende Natur- und Klimaschutzgruppen.
Geht man davon aus, dass pro Gruppe vielleicht 5 Personen wirklich regelmäßig und permanent aktiv sind, dann kommen wir auf eine Summe von
2000 – 3000 regelmäßig permanent aktiv pflanzender Natur- und Klimaschützer. Ca. 3000 von knapp 90..000.000 Menschen in Deutschland, das ist nicht viel.

Die Anzahl ist so dermaßen fürchterlich gering, ein so dermaßen kleiner Tropfen aus den immer heisser werdenden Stein von Artensterben und Klimaerwärmung.
Warum ist das so? Hat jemand eine Idee?

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz