Weiter ging es heute mit der Biotopgestaltung bei der Thomas Philipps GmbH & Co. KG am Ochsenweg. 🐞🐛🦋🐌🐞
Duell zwischen Fräse „Miracolo Blu“ und landwirtschaftlichem Großtrecker.
Und: Ganz herrliche Blühwiesen blühen

Die 9700m² von der Thomas Philipps GmbH & Co. KG werden Schritt für Schritt artenreicher gestaltet.
Bald auch z.B. mit deren Azubis. Das Unternehmen hat mittlerweile sogar Inhalte des Umweltschutzes im Ausbildungsvertrag
integriert.

Heute ging es weiter mit der Vorbereitung für eine 2000 m² große Wildblumenwiese (Osnabrücker Mischung).
Im Herbst folgt dort zudem eine Streuobstwiese.
Gute Maloche heute, wenn die Puste ausgeht, dann hilft Biosaft 🙂
Die Fläche hat bereits etliche wertvolle Bestandteile für die Artenvielfalt.
An einer Stelle blühen Schwertlilien. Ein alter Baumbestand ist vorhanden und sehr viel nützliches Totholz.
Heute mal etwas durch die Bäume geklettert.

Neben der Blühwiese wurde heute gemäht. Ein schönes Duell zwischen Einachser „Miracolo Blu“ und einem
Hochleistungstrecker. Ich gebe zu, es war ein knappes Rennen. Zwischendurch dachte ich..“Oh Oh…ob wohl der Trecker gewinnt?“.
Am Ende hatte Miracolo natürlich die Nase vorn 😉

Im Ernst: Gerade für Wildblumenwiesen ist es wichtig, mit „leichtem Gerät“ zu arbeiten. Etwa 75% aller Wildbienen nisten im Boden.
Schwere Maschinen würden diesen so stark verdichten, dass die Insekten Schwierigkeiten hätten, ihre Gänge zu bauen.

Mit dem Landwirt noch einen netten Plausch über Maschinen, Wiesen und Wiesennutzung gehalten, total interessant.
Immer wieder beeindruckend: Landwirte kennen ihre Flächen häufig m²-genau.
Die entstehende Blühwiesenfläche z.B. ist der trockenste Bereich des Areales. Na also, alles richtig gemacht.

Die Fläche ist auch deswegen so wertvoll, weil die Blühwiese den Flugkorridor zwischen Melle-Mitte unde Melle-Oldendorf erweitert (siehe Karte).

Zudem heute noch etliche Wildblumenwiesen besucht. Es blüht in Hülle und Fülle und allen Farben. Herrlich.
Magneten für so viele Tiere und auch viele spezialisierte Insekten.
Der „blaue Natternkopf“ blüht (siehe Bild). Eine ganz wichtige Pflanze.
Über 30 Wildbienenarten fliegen diese Blume an. Darunter auch die „Natternkof Mauerbiene“ (Osmia adunca).
https://www.wildbien.de/natternkopf-mauerbiene-direkthilfe/

Ist diese Pflanze nicht mehr vorhanden – dann stirbt die Wildbienenart aus.
Deswegen ist es so wichtig, artenreiche und mehrjährige Blühwiesen zu schaffen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz